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Niedersachsen

Verabschiedung des niedersächsischen Landesbeauftragten Heribert Maring

Der 15. Mai war ein wichtiger Tag für den Europäischen Wettbewerb in Niedersachsen. An diesem sonnigen Dienstag wurden etwa 130 Preisträgerinnen und Preisträger im Hannoveraner Landtag geehrt. Doch neben Freude mischte sich auch etwas Wehmut in die feierliche Veranstaltung: Heribert Maring, langjähriger Landesbeauftragter für das Land Niedersachsen, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Maring ist bereits seit 1998 für den Europäischen Wettbewerb tätig, 2007 übernahm er die Leitung des Landeswettbewerbs. Unter den Landesbeauftragten des künstlerisch-politischen Schülerwettbewerbes ist er als Fachbereichsleiter Sport ein Unikat. Er selbst war anfangs selbst erstaunt, dass das Thema Europa so viel Raum in seinem Wirken einnahm, empfand dies jedoch durchgehend als große Bereicherung seines Schulalltags.

Projektleiterin Janin Hartmann reiste nach Hannover, um Herrn Maring für sein langjähriges Wirken zu danken. „Ich schätze Sie sehr, lieber Herr Maring“, sagte sie, „und zwar nicht nur wegen Ihres herausragenden Organisationstalentes, sondern auch wegen Ihrer Nervenstärke und Ihrer tollen Umgangsweise mit Schülerinnen und Schülern. Wenn Sie im Chaos auf dem Schulhof oder hier zwischen den aufgeregten Preisträgern stehen, strahlen Sie Ruhe und Sicherheit, zugleich aber auch Neugier und Wertschätzung für die Belange der Kinder und Jugendlichen aus. Wir hätten keinen besseren Landesbeauftragten in Niedersachsen haben können.“

Heribert Maring im Kreise seiner Partner auf Bundes- und Landesebene sowie des Kultusministeriums und des Landtags Niedersachsen

Sie überreichte Maring im Namen des Präsidenten der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. eine Dankesurkunde für sein Engagement. Auch die Landesjuroren verabschiedeten ihren Vorsitzenden mit einem Geschenkekorb und stehenden Ovationen. Alke Schillings, Referentin im Kultusministerium, überbrachte ein persönliches Dankesschreiben des Kultusministers.

Gerührt verabschiedete sich Heribert Maring aus seiner Leitungstätigkeit für den Europäischen Wettbewerb. Seine Nachfolge steht bereits fest: Claudia Kirsten, Studienrätin des Schiller Gymnasiums in Hameln, arbeitet sich bereits seit Wochen intensiv in die neue Verantwortung ein. Ihr zur Seite steht Michael Thomas, der sie administrativ unterstützt. Damit bleibt die Koordination des Landeswettbewerbs auch künftig am Schiller Gymnasium, das bereits seit Jahrzehnten in wechselnder Besetzung diese Funktion ausübt.

Zum Bericht des niedersächsischen Landtags