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  • 04.05.2018

„Vielfalt macht stark“ – Best of-Video des 65. Europäischen Wettbewerbs erschienen!

„Vielfalt macht stark!“ – so hieß eine Aufgabe des 65. Europäischen Wettbewerbs und so könnte auch das Motto für den Best of-Film der 65. Wettbewerbsrunde lauten. Der achtminütige Film stellt eine erstaunliche Vielfalt an kreativen Schülerarbeiten zusammen – Bilder, Collagen, Plakate, Videos, selbst komponierte Musik, Texte, Objekte und sogar Computerspiele.

Thema der 65. Wettbewerbsrunde war das kulturelle Erbe Europas, unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“ legten 85.000 Schülerinnen und Schüler Europas Fundament frei: Worauf baut Europa? Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen? Die kreativen Antworten der Schülerinnen und Schüler stellt der neue Best of-Film zusammen.

Vielfalt macht stark, sieh dir die EU an, 28 Staaten schlossen sich dem Bund an, 500 Millionen Menschen – das ist unser Umfang, miteinander leben für einen familiären Umgang“, rappen Benjamin Pöhlchen, Yunus-Emre Dinc, Matthias Kozyra und Dennis Lilienweis von der Berufsbildenden Schule Handel in Hannover. Ihr selbst getexteter, komponierter und produzierter Hip Hop begleitet düstere, aber virtuos gemalte Bilder von verlassenen Orten in Europa. Eindrucksvoll zeigen die jungen Künstlerinnen und Künstler, wie baukulturelles Erbe von Europas Geschichte erzählt.

Auch die Grundschüler erforschen historische Orte Europas – in bunten Bilder erzählen sie von Abenteuern in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern. Viele von ihnen haben sich als Baumeister betätigt und selbst quietschbunte und lebensfrohe Städte gestaltet, in denen die unterschiedlichsten Menschen gerne leben. Jolina-Marie Lindt, Sören Splett und Marvin Krüger von der Siegfried-Drupp-Grundschule in Dortmund  gestalteten ihre europäische Traumstadt in Minecraft, mühelos programmierten sie eine komplexe Landschaft und deren Einwohner.

Neben der europäischen Baukultur stand auch das sogenannte immaterielle Erbe auf der Tagesordnung: die Schülerinnen und Schüler gestalteten Bilder, Bücher und Collagen über alte Handwerkstraditionen oder aktuelles Vereinsleben. Auf ihren Bildern wird geklettert und geschwommen, Feuer gelöscht und geritten, im Chor gesungen oder Theater gespielt – ein bunter  Querschnitt durch das Leben von Kindern in Europa.

Anhand von Bildern über Europas Schriftkultur reist der Best of-Film von Feder und Tinte bis ins digitale Zeitalter. Jannis Konetzky, Michael Pelz, Martin Stich und Maurice Strupp vom Gymnasium in Hennef lassen Vater, Sohn und Enkel über Whats App den Wandel der Kommunikationskultur beleuchten – haben die vielen hundert digitalen Fotos aus dem Barcelona-Urlaub denselben Erinnerungswert wie ein traditionelles Fotoalbum?

Das digitale Zeitalter und dessen kulturelles Erbe hat viele Oberstufenschüler beschäftigt. Sie gestalteten erstaunlich kritische Arbeiten zum Umgang mit dem Internet und dem Smartphone. Besonders beliebt war dabei die Aufgabe zur Selfie-Kultur. Entstanden sind großartige und zum Teil sehr humorvolle Bilder, Videos und Poetry Slams – neben Napoleon und Putin lichtet sich sogar Jesus Christus selbst ab, natürlich mit Snapchat-Filter.

Wir reißen die Grenzen nieder, verbinden die Länder wieder“, singen Cemre Polat, Romina Grief und Ming Tran, „zusammen sind wir Eins, wir gehören zusammen, miteinander – nicht allein, Europa – das sind wir, Vielfalt macht stark.“ Ein passendes Fazit für den Film, der Europas kulturelles Erbe aus Sicht der Kinder und Jugendlichen zeigt – bunt, aufregend, voller Wertschätzung für Geschichte und Vielfalt und zugleich voller Lebensfreude.

Zum Best of – Video