Von Urban Sketching bis Graffiti: Vier Tage in Berlin

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Als Preisträgerin durfte Sarah Hensen an einer der vielen Reisen teilnehmen, die man im 73. Europäischen Wettbewerb gewinnen konnte. Vier Tage lang entdeckte sie gemeinsam mit 19 anderen jungen Menschen die Hauptstadt aus einer ganz neuen Perspektive – beim Urban Sketching, Graffiti, Tape Art und vielem mehr. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie von kreativen Erlebnissen, besonderen Begegnungen und einer Reise, die in Erinnerung bleibt.

Diese Gewinnerinnen des 73. Europäischen Wettbewerbs durften sich über ein Street-Art-Seminar in Berlin freuen. Sarah (hintere Reihe, dritte von rechts) berichtet von ihren Eindrücken.

Vom 17. bis 20. August durften wir als Gewinnerinnen des 73. Bundeswettbewerbs am Street-Art-Seminar in Berlin teilnehmen – vier Tage, die uns mit jeder Menge Kreativität, neuen Eindrücken und einer richtig schönen Gemeinschaft in Erinnerung bleiben.

Unsere Unterkunft lag zentral in der Sophienstraße in Berlin-Mitte. Nach einer entspannten Anreise und einer reibungslosen Schlüsselübergabe samt Zimmerverteilung ging es direkt weiter. Besonders schön: Die Menschen in unserer Gruppe waren von Anfang an offen, herzlich und richtig talentiert, sodass wir sofort miteinander ins Gespräch kamen. Im Seminarraum lernten wir uns bei Kaffee und Kuchen näher kennen und zeigten uns gegenseitig unsere eingereichten Beiträge. Schön zu sehen, mit wie viel Leidenschaft jeder dabei war. Am Abend folgte ein spannendes politisches Gespräch Enno Coordes, dem Projektleiter des Europäischen Wettbewerbs, bevor wir gemeinsam essen gingen. Praktisch: Das Essen war für die gesamten Tage im Voraus organisiert und für jeden Geschmack war etwas dabei.

In den folgenden Tagen probierten wir richtig viel aus. Beim Urban-Sketching-Workshop mit Marisa Kirko am Anhalter Bahnhof ging es ums urbane Zeichnen. Das war super interessant. Das absolute Highlight war anschließend der Graffiti-Workshop mit den Urban Artists: Endlich selbst sprayen zu dürfen, machte mit der Unterstützung der Künstler richtig viel Spaß. Am Mittwoch stand mit einem Tape-Art-Workshop bei der Selfmade Crew noch mal etwas ganz anderes auf dem Programm. Abgerundet wurde der Tag durch die Urban Nation Outdoor Tour in der Bülowstraße und einem Abend im Ratibor Theater.

Der Graffiti-Workshop bei den Urban Artists war ein Highlight für Sarah.

Am Donnerstagmorgen ließen wir das Seminar in einer Feedbackrunde gemeinsam ausklingen, bevor es zurück nach Hause ging. Die Mischung aus kreativen Workshops, einem abwechslungsreichen Programm und vor allem den Menschen, die wir kennenlernen durften, hat diese Tage so besonders gemacht. Es war schön, sich kreativ auszuprobieren und Berlin gemeinsam auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

Mit Dank an Sarah Hensen für den Text.

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