Rosella Jucys, 15 Jahre
Max-Planck-Gymnasium Groß-Umstadt, Hessen
Die Arbeit erhielt von der Bundesjury die Auszeichnung „Beste Arbeit“ in der Kategorie Text (Aufgabe 4-3).
Kommentar der Bundesjury:
Rosella Jucys aus der 10. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums in Groß-Umstadt verfasst rhetorisch versiert eine Rede, in der sie die vielfältigen Möglichkeiten darlegt, wie sich Jugendliche in die Politik einbringen können. Ihr eindringlicher Appell lautet, sich aktiv einzumischen, da die künftigen Lebensbedingungen vor allem für die Jüngeren eine hohe Relevanz haben. Rosella verdeutlicht, dass Beteiligungsformate wie der Jugenddialog oder das Europäische Jugendparlament Themen auf die Tagesordnung der Politik setzen können, die ansonsten vermutlich übersehen worden wären. Darüber hinaus ist es ihr wichtig, dass beim Klimaschutz weiterhin Druck auf die verantwortlichen Politiker/innen weltweit ausgeübt werde. Insbesondere die Jugend sieht Rosella hier in der Verantwortung, „dranzubleiben“ und aktiv vom Demonstrationsrecht gebrauch zu machen. Die Absenkung des Wahlalters für das Europäische Parlament auf 16 Jahre würdigt die Autorin als wichtigen Schritt, der Jugend eine Stimme zu geben. Aber in ihre Rede stellt sie sehr anschaulich dar, dass junge Menschen auch unabhängig von Wahlen diverse Einflussmöglichkeiten haben, die sie aktiv nutzen sollten, um die Politik mitzugestalten. Die gründliche Recherche und die klare Botschaft zeichnen die Rede von Rosella besonders aus.


