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Tobias Schimpfle

2019 4-3 Aufkreuzen! Ankreuzen!

2019 ist es wieder soweit – Millionen Europäerinnen und Europäer können in der Europawahl bestimmen, wer ins Europaparlament einzieht. Leider hielt sich die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren aber in Grenzen. Gestalten Sie eine Kampagne oder einen Aufruf, um die Menschen in der Europäischen Union zur Wahl zu motivieren.

Tobias‘ Beitrag als PDF (Bitte hier klicken)

Tobias Schimpfle, 16 Jahre
Gymnasium München Fürstenried, Bayern

Beste Arbeit des Themas in der Kategorie Text
Kommentar der Bundesjury:

Tobias Schimpfle aus der 11. Klasse des Gymnasiums München Fürstenried setzt sich in seinem Beitrag zu der Aufgabenstellung „Aufkreuzen! Ankreuzen!“ kritisch mit der bei vielen Bürgerinnen und Bürgern anzutreffenden niedrigen Motivation zur politischen Partizipation auseinander.

Seine Arbeit fällt zunächst durch ihren besonderen Ansatz auf: Tobias bereitet  das Thema in Form eines klassischen Dramas auf. Die durchgehend gelungene Formulierung in Versform auf hohem sprachlichem Niveau ist eine herausragende Leistung. Aber auch der Aufbau des Dramas und die einzelnen Dialoge können überzeugen und fesseln den Leser.

Tobias lässt Tacitus sich mit seiner Frau Theja  über die Notwendigkeit einer Teilnahme an der anstehenden Wahl auseinandersetzen. In böser Vorahnung nach dem Auftritt populistischer und fremdenfeindlicher Agitatoren bittet Theja ihren Mann, an der Wahl teilzunehmen, und bedauert als Zugewanderte noch nicht selbst im Besitz des Wahlrechts zu sein.

Tacitus geht dem Rat seiner Freunde folgend nicht zur Wahl. Seine Freunde tragen die Namen Sorglosigkeit, Desinteresse, Faulheit und Sättigung und kommentieren zu diesen Namen passend die Aussagen von Theja und Tacitus, so dass dem Leser in sehr geschickter Weise verschiedene Motive für fehlendes politisches Engagement vor Augen geführt werden.

Mit dem dramatischen Höhepunkt, bei dem Theja Opfer des politischen Umschwungs wird und die Meinungsfreiheit zu Grabe getragen wird, sieht der Leser die mögliche Konsequenz, wenn Bürger die politische Entscheidungen den „Falschen“ überlassen, und appelliert so indirekt, aber doch sehr eindringlich, dass jeder Bürger sein Wahlrecht nutzen sollte.

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