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„Von Göttern und Heroen“ | eTwinning-Projekt der Comenius-Schule Herborn

2018: 2-1 Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern

Europas Schlösser, Burgen, Klöster und Gotteshäuser zählen zu den schönsten der Welt und spielen auch in vielen europäischen Erzählungen eine Rolle. Was geschieht dort? Lass die Glocken läuten und die Säbel rasseln und erzähle eine Geschichte, die Europas geschichtliche und kulturelle Vielfalt zum Ausdruck bringt.

  • Projekttitel: Von Göttern und Heroen
  • Altersstufe: 12 bis 15 Jahre
  • Teilnehmende: 13 Schüler der Szkoła Podstawowa nr 2 im. gen. Augustyna Słubickiego im polnischen Izbica Kujawska und 25 Schüler der Comenius-Schule in Herborn/Hessen
  • Ziel war es, sich via eTwinning über das antike Griechenland auszutauschen.

Ein besonderes Interesse hatten die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren an den antiken Sagen und Geschichten, die auch im Curriculum beider Länder verankert sind. So entstand, zusammen mit den beiden Lehrkräften Magdalena Bochman (Izbica Kujawska) und Steffen Kraft (Herborn) das Projekt  „Von Göttern und Heroen“, das die Schülerinnen und Schüler im Unterricht durchführten – die deutschen im Fach Gesellschaftslehre, die polnischen im Deutschunterricht.

Gemeinsam begaben sich die Schüler dabei auf eine Entdeckungsreise durch die antike griechische Geschichte. Dabei befassten sie sich vor allem mit den griechischen Mythen und deren Hauptakteuren, lernten sagenumwobene Orte und Gegenstände kennen und entwickelten eigene Sagen auf Basis der griechischen Mythologie. Ein Schwerpunkt des Projektes ist dabei auch immer wieder die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe der antiken griechischen Kultur. So lernen die Schüler beispielsweise die griechische Schrift kennen, setzen sich intensiv mit dem Begriff „kulturelles Erbe“ auseinander und erforschen das kulturelle Erbe der antiken Mythologie in der Gegenwart.

Über das eTwinning-Portal „Twinspace“, zu dem jeder Schüler einen Zugang hat, tauschten sich die Jugendlichen aus beiden Nationen aus. Unter anderem stellten sie in Videos ihre Schulen vor und kreierten gemeinsam unterschiedliche Online-Quiz-Games, um die Lerninhalte zu festigen und zu üben. Ebenso erstellten die binationalen Schülergruppen eine Online-Enzyklopädie über die Mythen der alten Griechen und entwickelten eine Art Online-Zeitung, die die Einflüsse der griechischen Mythologie in unserem heutigen Alltag abbildet. Die Schüler recherchierten im Internet über die Götter der Antike, verkleideten sich entsprechend und dokumentierten das Ganze in Wort und Bild. Und sie holten die Sagen des alten Griechenlands in die Gegenwart, schrieben dazu Geschichten, die sie anschließend vertonten und in Comics verarbeiteten.

Ein Schwerpunkt des Projektes war dabei auch immer wieder die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe der antiken griechischen Kultur im heutigen Europa. So lernen die Schüler beispielsweise die griechische Schrift kennen, setzen sich intensiv mit dem Begriff „kulturelles Erbe“ auseinander und erforschten das kulturelle Erbe der antiken Mythologie in der Gegenwart. Ebenso wurden in den Geschichten der Schüler aktuelle europäische Fragestellungen verarbeitet. Gerade in der Auseinandersetzung mit den alten Griechen wurde den Schülern deutlich, wie weit das Kulturerbe des antiken Griechenlands in ganz Europa und in ihrer Lebenswelt vorhanden ist. In Polen und in Deutschland. Die Schüler reflektierten im Austausch miteinander immer wieder ihr eigenes Kulturerbe, entdeckten grenzüberschreitende  Gemeinsamkeiten und begannen in ihrer Zusammenarbeit „europäisch“ zu denken.

Und obwohl etwa 1000 Kilometer zwischen den beiden Schulen liegen, erarbeiteten die Schüler alle Projektinhalte grenzüberschreitend in Gruppen. Per Internet, Chat, Web 2.0 Tools und sämtlichen Möglichkeiten, die die Plattform eTwinning für die Zusammenarbeit und Kommunikation zur Verfügung stellt.

In allen Phasen des Projektes haben die Schüler direkt miteinander kommuniziert, gemeinsam Inhalte geplant und über das Internet in binationalen Gruppen erarbeitet und einander präsentiert. Das Erlernen der zahlreichen  Apps und Web- Tools  machte große Freude und gelang spielerisch einfach. Aber auch die Kommunikation, die sprachlichen und schriftlichen Fertigkeiten, wurden durch die Zusammenarbeit der Schüler aus beiden Ländern verbessert.

Gemeinsame Chat-Treffen, der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit haben die Schüler aus beiden Ländern auch über die Thematik hinaus einander nähergebracht. Alles in Allem hat das Projekt den Mädchen und Jungen nicht nur das Wissen über die alten Griechen auf eine motivierende Art und Weise vermittelt, sondern den Schülern auch sehr viel Freude bereitet, grenzüberschreitende Kontakte ermöglicht und ein europäisches „Wir“ gefördert.

Gern bietet auch der projekteigene Flyer Einblicke in die  Ausgestaltung der Zusammenarbeit: eTwinning_Kraft_Von Goettern und Heronen 2018_Flyer

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