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Berlin, 27. Februar 2026
Liebe Freundinnen und Freunde des Europäischen Wettbewerbs,
wir befinden uns mitten in der intensivsten Phase des Wettbewerbsjahres: Die Einsendefristen sind verstrichen, (fast) alle Landesjurys haben bereits mit großem Engagement getagt und die Bundesjury steht kurz bevor. Zum 73. Mal kommen Jurymitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um die besten Arbeiten aus allen Ländern zu sichten, zu diskutieren und auszuzeichnen. In diesem Jahr treffen wir uns alle in der Akademie für politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.
Auch die Zahlen der abgeschlossenen Wettbewerbsrunde sind beeindruckend: Knapp 20.000 zum Wettbewerb eingereichte Arbeiten von knapp 30.000 Schülerinnen und Schülern zeigen, wie lebendig und relevant europäische Bildungsarbeit an unseren Schulen ist. Und dann gibt es ja noch die Anzahl derjenigen, die insgesamt zum Europäischen Wettbewerb gearbeitet haben, auch wenn ihre Arbeiten nicht eingereicht wurden - und das waren etwa 80.000 Kinder und Jugendliche.
Unser diesjähriges Thema Menschenrechte traf spürbar einen Nerv der Zeit. Ob Kinderrechte, Meinungsfreiheit oder das Recht auf eine saubere Umwelt – die Vielfalt, Ernsthaftigkeit und Kreativität, mit der junge Menschen diese Fragen aufgreifen, bewegen mich jedes Jahr aufs Neue. Der erste Blick in die ausgewählten Arbeiten lässt bereits erahnen, wie viel Reflexion, Mut und Gestaltungskraft darin steckt.
Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften sowie allen Jurymitgliedern in den Ländern. Ohne Ihr Engagement, Ihre Zeit und Ihre Überzeugungskraft wäre dieser Wettbewerb nicht das, was er ist: eine Bühne für junge europäische Stimmen.
Mit europäischen Grüßen

Enno Coordes Referent für Europapolitische Bildung
Hohe Beteiligung der Deutschen Auslandsschulen am 73. Europäischen Wettbewerb
Großes Engagement weltweit: Beim 73. Europäischen Wettbewerb wurden in diesem Jahr 136 Beiträge von 15 Deutschen Auslandsschulen eingereicht – ein Zuwachs von 152 % im Vergleich zum Vorjahr und damit ein neuer Beteiligungsrekord.
Die Schülerinnen und Schüler überzeugten die Jury mit einer beeindruckenden kreativen Vielfalt – von Malerei und Collagen über Texte bis hin zu Videobeiträgen. Die besten Arbeiten werden nun an die Bundesjury weitergeleitet, die über die Preisvergabe auf nationaler Ebene entscheidet und vom 15. bis 20. März 2026 in Tutzing (Bayern) zusammenkommt.
Die Einreichung von Arbeiten der Deutschen Auslandsschulen ist längst fester Bestandteil des Wettbewerbs und erweitert ihn um den besonderen Blick junger Menschen außerhalb Deutschlands. Während es in jedem Bundesland eigene Landesbeauftragte gibt, übernimmt für die Auslandsschulen die Bundesgeschäftsstelle in Berlin die Koordination und Betreuung. Dabei kooperieren wir eng mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen.
Wir freuen uns über das wachsende internationale Interesse und die starke europäische Perspektive der jungen Teilnehmenden! Mehr lesen
Der 73. Europäische Wettbewerb wird sichtbar: Ausstellungen mit Gewinnerarbeiten
Die beeindruckenden Arbeiten des 73. Europäischen Wettbewerbs sollen auch über die Preisverleihungen hinaus sichtbar bleiben. Bereits im vergangenen Jahr haben wir begonnen, ausgewählte Beiträge stärker öffentlichkeitswirksam zu präsentieren – damit sie nach der Wettbewerbsteilnahme nicht in der Schublade verschwinden, sondern ein breites Publikum erreichen.
Auch 2026 sind mehrere Ausstellungen geplant: In der Klax Kinderkunstgalerie in Berlin werden im Frühling Gewinnerarbeiten der 73. Runde gezeigt. Die Vernissage findet am 17. April statt, die Ausstellung läuft dann bis zum 30. Mai.
Darüber hinaus wird es erneut eine Ausstellung im Europäischen Parlament in Brüssel geben. Dort werden Arbeiten der Preisträgerinnen des Reisepreises zu Andrea Wechsler, MdEP, präsentiert und einem europapolitischen Publikum vorgestellt. Auch mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung stehen wir wieder im Austausch hinsichtlich einer Ausstellung im Rahmen der Gewinnerreise ins Bundeskanzleramt, um die ausgezeichneten Arbeiten auch dort sichtbar zu machen.
Zusätzlich wird eine Wanderausstellung mit den besten Arbeiten der 73. Wettbewerbsrunde produziert. Diese soll interessierten Partnern angeboten werden, um die kreativen und engagierten Perspektiven der jungen Teilnehmenden bundesweit weiterzutragen.
Mit den Ausstellungen unterstreichen wir: Der Europäische Wettbewerb endet nicht mit der Preisvergabe, sondern er trägt die Stimmen junger Menschen sichtbar in Gesellschaft und Politik.
Lehrmaterialien, Tipps & Tricks für den Unterricht
- Chancenbrief: Seit kurzem gibt es den Chancenbrief – einen kostenlosen Newsletter von einer Gruppe Studierender für Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Der Chancenbrief stellt regelmäßig Programme, Wettbewerbe und Aktionen vor, auf die man sich aktuell bewerben kann. Ziel ist es, jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und Bildungs- und Förderangebote sichtbar zu machen, die sonst leicht übersehen werden. | Mehr dazu
- Europa Quest - ein interaktives Lernquiz: Dieses Quiz-basierte Unterrichtstool von der Europäischen Union fördert gemeinsames Lernen und soll das Teamgefühl und die Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern stärken. Es existiert in zwei Versionen, einmal als Anfänger- (9 bis 14 Jahre) und als Fortgeschrittenversion (ab 15 Jahren). | Mehr dazu
- Europäische Jugendwoche: Solidarität und Fairness stehen dieses Jahr bei der Europäischen Jugendwoche im Mittelpunkt. Hierzu gibt es Veranstaltungen in verschiedenen europäischen Städten, aber auch einige Online-Angebote. Diese finden vom 24. April bis zum 1. Mai 2026 statt. | Mehr dazu
- Initiative "Schulen: Partner der Zukunft": Der Pädagogische Austauschdienst stellt 2026 wieder Fördermittel für Schulpartnerschaften mit vielen unterschiedlichen Weltregionen bereit. Zusätzlich gibt es Programme mit Ländern wie dem Vereinigten Königreich oder den USA sowie weitere Austauschmöglichkeiten innerhalb Europas mit Erasmus+ Schule. | Mehr dazu
- Essaywettbewerb 2026: Der Essaywettbewerb der Deutschen Gesellschaft e.V. findet in diesem Jahr unter dem Motto „WortBrücken – Wir Brückenbauer in Deutschland, Europa und weltweit“ statt und richtet sich an junge Menschen, die über ihre kulturelle Mehrfachzugehörigkeit und Identität schreiben möchten. Einsendeschluss dafür ist der 1. Juni 2026. | Mehr dazu
- Bildungsmesse didacta: Die Fachmesse mit Fokus auf Bildung findet vom 10. bis 14. März in Köln statt. Unter anderem ist hier auch der Pädagogische Austauschdienst vertreten, der über Themen wie den digitalen Austausch mit eTwinning, das Erasmus+ Programm und Unterrichtspraktika mit dem Fremdsprachenassistenzprogramm informiert. | Mehr dazu
- Fortbildung "Demokratie durch Dialog": Wer sich für politische Bildung, Moderation und Vermittlung interessiert und sich dabei momentan von polarisierenden Gesprächssituationen und manipulativen Kommunikationsformen herausgefordert fühlt, kann hier praxisnahe Strategien und Handlungskompetenzen lernen. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Europäischen Akademie Berlin. Es gibt eine Teilnahmegebühr. | Mehr dazu
- Schüler-Planspiel United Nations: Bei diesem Planspiel der Vereinten Nationen (VN) haben Jugendliche die Möglichkeit, einen Einblick in die Rolle der Delegierten zu erhalten, die ein Mitgliedsland der VN vertreten. Dabei setzen sie sich in verschiedenen Gremien mit internationalen politischen Problemen auseinander und entwickeln für diese Lösungsansätze. Die Bewerbung läuft noch bis zum 19. März. | Mehr dazu
- Deine tägliche Dosis Politik: Dieser kompakte Newsletter der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) schickt euch tägliche kurze Erklärtexte zu politischen Begriffen, Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen und Hinweise auf interessante Angebote der bpb. Er kann ganz einfach kostenfrei über verschiedene Messengerdienste abonniert werden. | Mehr dazu
- Online-Diskussion zur Krisenvorsorge: Auf der Plattform für Bürgerbeteiligung der Europäischen Kommission gibt es eine neue Online-Diskussion, bei der EU-Bürgerinnen und -Bürger ihre Ideen zu Vorsorge und Resilienz auszutauschen können. So lernt man nicht nur, wie man sich vor geopolitischen Krisen schützen und diese bewältigen kann, sondern gestaltet auch aktiv Politik mit. | Mehr dazu
Impressum
Der nächste Newsletter "Europa in der Schule" erscheint voraussichtlich im Juni 2026.
Bis dahin können Sie dem Wettbewerb über Instagram und YouTube folgen!
Wenn Sie spannende Veranstaltungen, Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer oder tolle Unterrichtsmaterialien haben, freuen wir uns über einen Hinweis an ew@netzwerk-ebd.de.
Europäische Bewegung Deutschland e.V. Projektteam Europäischer Wettbewerb Alt-Moabit 92 D-10559 Berlin
+49 30 303620-170 ew@netzwerk-ebd.de www.europaeischer-wettbewerb.de
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