Europäischer Wettbewerb im Schuljahr 2026/27

Das Motto des 74. Europäischen Wettbewerbs lautet: „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“. Im Schuljahr 2026/27 dreht sich beim Europäischen Wettbewerb alles um das Thema Wirtschaft. Das Thema Wirtschaft begegnet uns überall in unserem Alltag: Beim Einkaufen, beim Tauschen oder in unseren Zukunftsplänen. Sie bestimmt, was Dinge kosten, woher sie kommen und wie wir in Europa zusammenarbeiten. Gleichzeitig steht sie vor großen Herausforderungen: Wie können wir fair handeln, nachhaltig leben, gute Chancen für alle schaffen und dabei unseren Wohlstand sichern?

Insgesamt 13 Aufgaben für vier Altersgruppen stehen zur Wahl. Neu ist dabei im 74. Europäischen Wettbewerb eine offene Aufgabenform: Pro Altersmodul gibt es eine Aufgabe, die lediglich eine Überschrift vorgibt und frei und kreativ interpretiert werden kann. Methodisch können die Teilnehmenden ihren persönlichen Interessen folgen: Ob Bild, Text oder Video, selbst komponierter Hip Hop, Plakatserie oder Poetry Slam – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir laden alle ein, in ihren kreativen Werken zu zeigen, was die Zukunft kostet – und was ist sie euch wert ist.

Was ist der Europäische Wettbewerb?

Der Europäische Wettbewerb ist ein Kreativwettbewerb, der Europabildung in die Klassenzimmer bringt. Als ältester Wettbewerb Deutschlands richtet er sich an Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen und Schulformen.

Jede Wettbewerbsrunde steht unter einem europäischen Schwerpunktthema, wobei 13 Aufgabenstellungen eine kreative, kritische und altersgerechte Auseinandersetzung mit diesem ermöglichen. So nehmen jährlich etwa 70.000 bis 80.000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und den deutschen Schulen im Ausland teil, die ihren Ideen für Europa mittels Bild-, Text- oder Medienarbeiten Ausdruck verleihen.

Durch die vielfältigen Aufgaben und Bearbeitungsmöglichkeiten lässt sich die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb in künstlerischen, literarischen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern einbinden und fördert so Fantasie sowie kritisches Denken in Bezug auf aktuelle europäische Debatten.

Partner & Förderer

Der Europäische Wettbewerb wird von der Europäischen Bewegung Deutschland e. V. getragen. Seit es den Wettbewerb gibt, ist das größte Netzwerk für Europapolitik für die Organisation und die Durchführung des Europäischen Wettbewerbs in Deutschland verantwortlich. Schirmherr des Europäischen Wettbewerbs ist der Bundespräsident.

Gefördert wird der Wettbewerb durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Auswärtige Amt, die Kultusministerien der Länder und die Kultusministerkonferenz. Letztere definiert Europabildung als Aufgabe für alle Fächer und Schulformen und empfiehlt die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb „als wichtiges Instrument der praktischen Schularbeit über Europathemen“.

Jury & Preise

Die Jurierung des Europäischen Wettbewerbs erfolgt sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Eine besondere Rolle bei der Bewertung spielen dabei sowohl der Europabezug der eingereichten Arbeit als auch der individuelle Lernhintergrund. Zuerst werden die Arbeiten von der Landesjury des entsprechenden Bundeslandes begutachtet, die die Landespreise vergibt. Danach werden die besten Arbeiten an die Bundesjury weitergeleitet. Anschließend wählt die Bundesjury von diesen circa 2.000 besten Arbeiten die 500 aus, die einen Bundespreis erhalten. Nach Abschluss der Juryphase werden in regionalen Preisverleihungen die Leistungen der Schülerinnen und Schüler gewürdigt.

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Presseberichte

2026 - 73. Europäischer Wettbewerb
2025 - 72. Europäischer Wettbewerb
      2024 - 71. Europäischer Wettbewerb
      2023 - 70. Europäischer Wettbewerb
      2022 - 69. Europäischer Wettbewerb
      2021 - 68. Europäischer Wettbewerb
      2020 - 67. Europäischer Wettbewerb
      2019 - 66. Europäischer Wettbewerb